Kinder am Computer

Eltern sehen es oft nicht so gerne, wenn ihre Kinder vor dem Computer sitzen. Dabei sind Computerspiele nicht unbedingt lästige Zeitfresser, sondern können tolle Lerninstrumente sein – auch solche, die nicht explizit als Lernspiele vermarktet werden.

Bei vielen Computerspielen geht es darum, eigene Welten zu erschaffen. Der Fantasie sind dabei in der Regel nur wenige Grenzen gesetzt. Solche Spiele fördern die Kreativität und das räumliche Vorstellungsvermögen. Geht es, wie z.B. bei dem Spieleklassiker „Die Siedler“ darum, ganze Zivilisationen aufzubauen, bekommen Kinder spielerisch ein Gefühl für die Entwicklung der Menschheit und ökonomische Zusammenhänge. Natürlich geht es Kindern beim Spielen am Computer oder an der Konsole primär um den Spaßfaktor.

Hier sind einige beliebte Computer- und Konsolenspiele, an denen Kinder verschiedener Altersstufen Freude haben können.

Computerspiele

Bauspiele:

Minecraft (Die Welt als virtueller Baukasten mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten), SimCity (als Bürgermeister baut man eine Stadt auf), Die Siedler (entwickle eine Zivilisation vom kleinen Siedlerstamm zur vorherrschenden Macht der Welt).

Abenteuerspiele:

The Whispered World (wunderschön handgezeichnete Animationen und eine einfühlsame Geschichte), Giana Sisters, Twisted Dreams (Jump-and-Run-Abenteuer um zwei unterschiedliche Schwestern, die zusammen ein Abenteuer erleben)

Lernspiele:

Fritz & Fertig! (Schachlernspiel, das einfache Lektionen in eine witzige Geschichte einbettet)

Konsolenspiele

Lego City Undercover (Als Polizist jagt man im Auto Verbrecher oder erkundet die liebevoll gestaltete Spielwelt), Skylanders (Spiel und Wirklichkeit vermischen sich bei diesem Spiel: echte Spielfiguren zum Sammeln können über ein „Portal of Power“ ins Spiel integriert werden – besonders gut, um mit Freunden gemeinsam im Team zu spielen)

Hier noch ein paar Tipps, damit eure Kinder von den Computerspielen profitieren können:

  • Achtet bei allen Spielen darauf, dass sie für das Alter eures Kindes freigegeben sind.
  • Begrenzt die Zeit, die euer Kind am Computer verbringt. Dieser Zeitraum sollte gleichbleibend festgelegt sein, damit euer Kind sich darauf einstellen kann Mit älteren Kindern könnt ihr auch gemeinsam darüber sprechen und euch auf sinnvolle Zeiten einigen. Ihr könnt euch z.B. auf einen bestimmten Zeitraum pro Tag einigen, oder eine Stundenanzahl pro Woche festlegen, die euer Kind sich frei einteilen kann.
  • Weist euer Kind rechtzeitig vor Ablauf der vereinbarten Zeit darauf hin, dass es das Spiel bald speichern sollte. Bei einigen Computerspielen kann der Spielstand nämlich nur an bestimmten Punkten im Spiel gespeichert werden.

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Bildquelle: pixabay.com/de/users/sharpemtbr-23542/

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