Kinder sicher im Web

Kinder sicher im InternetEltern wollen, dass ihre Kinder sicher im Web unterwegs sind. Die unglaubliche Vielfalt des Internets kann für Eltern das zunächst einschüchternd sein, denn die unbegrenzten Möglichkeiten bergen auch viele Gefahren und Risiken (nicht nur) für junge Web-Surfer. Einerseits können das Viren sein, die sich auch auf scheinbar harmlosen Websites verbergen können. Andererseits gibt es online viele Inhalte, die alles andere als kindgerecht sind, und von denen man seine Kinder fernhalten möchte. Es gibt deshalb einige Hilfsmittel, die Eltern benutzen können, damit ihre Kinder sicher im Internet unterwegs sind.

Suchmaschinen für Kinder

Kindern macht es Spaß, im Internet einfach mal auf Entdeckungsreise zu gehen. Damit sie dabei ein sicheres Umfeld haben, gibt es spezielle Suchmaschinen für Kinder. Diese sammeln kindgerechte Websites und stellen sie zur Verfügung. Wenn Kinder eine solche Suchmaschine benutzen erscheinen in den Ergebnissen garantiert nur Seiten, die von Fachleuten ausgewählt wurden – so sind Kinder sicher vor gewalttätigen Darstellungen oder Pornografie. Beispiele für solche Kindersuchmaschinen sind z.B. www.blinde-kuh.de  und www.fragfinn.de. Beide Seiten bieten auch tolle andere Angebote für Kinder, z.B. interessante Artikel, Spiele und Nachrichten. Für Kinder bis ca. 12 Jahre ist das eine tolle Möglichkeit, das Internet auszuprobieren.

Schutz-Software

Für einen noch umfassenderen Schutz oder für ältere Kinder, die langsam auch mal die „großen“ Suchmaschinen wie Google oder Bing ausprobieren möchten, kann man direkt auf dem Computer eine Schutz-Software, wie z.B. das Jugendschutzprogramm (www.jugendschutzprogramm.de) installieren.  Wie auch die Kindersuchmaschinen, hat dieses Programm eine Liste von Websites. Anders als bei Suchmaschinen sind diese Websites aber in verschiedene Altersgruppen eingeteilt, sodass Internetseiten nur dann besucht werden können, wenn sie für das spezifische Alter des Kindes angemessen sind. Andere Kinderschutzprogramme lassen die Eltern eigene Filterlisten erstellen oder bspw. die Surfzeit der Kinder regulieren.

Infoseiten für Kinder

Abgesehen von diesen Regulationsmitteln gibt es auch tolle Seiten, die Kinder ganz gezielt aufsuchen können, um z.B. Nachrichten oder tolle Lernangebote zu finden. Viele davon sind auch auf den Startseiten der Kindersuchmaschinen verlinkt – diese sind also in jedem Fall ein guter Startpunkt. Eine umfangreiche Liste mit Websites für Kinder findet ihr außerdem hier: http://www.schau-hin.info/medien/internet/wissenswertes/nachrichtenseiten-und-informationsangebote-fuer-kinder.html

Kinder sicher im Web – Eine Aufgabe für die Eltern

Leider sind für Kinder ungeeignete Webseiten und Bilder im Internet oft nur ein oder zwei Klicks entfernt. Es ist die Aufgabe der Eltern dafür zu sorgen, dass die Kinder sicher im Netz unterwegs sind. Dazu gehört dann auch, die Kinder – bis zu einem gewissen Alter – nicht unbeaufsichtigt surfen zu lassen und den Computer beispielsweise durch ein Passwort zu schützen.

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